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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 126,60 € |
127,60 € |
-1,00 € |
-0,78 % |
23.04/11:26 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006335003 |
633500 |
- € |
- € |
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Krones halten 29.10.2008
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Krones-Aktie (ISIN DE0006335003 / WKN 633500) weiterhin mit "halten" ein.
Die Krones AG habe heute Morgen die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht und in diesem Zusammenhang auch erwartungsgemäß die Prognose für 2008 bestätigt. Diese sehe, bei einer Verbesserung der EBT-Marge, ein Umsatzwachstum am oberen Ende des langfristigen Korridors von 5% bis 10% vor. Aufgrund der ungewissen Marktentwicklung gebe die Gesellschaft allerdings noch keinen Ausblick auf 2009.
In den internen Planungen gehe Krones aber davon aus, dass nach einer möglichen Delle im ersten Halbjahr 2009 im zweiten Halbjahr wieder mit einem geringen Wachstum gerechnet werden könne. Hintergrund dieser Entwicklung sei, dass der hohe Auftragsbestand von 1 Mrd. EUR einige sehr langfristige Aufträge enthalte, die in den nächsten sechs Monaten nicht zu Umsätzen führen würden. Zudem finde im September eine große Branchenmesse statt, in deren Vorfeld es zu Bestellzurückhaltungen kommen sollte, die dann aber im zweiten Halbjahr 2009 zu Nachholeffekten führen dürften.
Überrascht habe die Analysten vom Bankhaus Lampe der Auftragseingang. Er habe mit 627,9 Mio. EUR zwar um 3,9% unter dem Wert des Vorjahresquartals gelegen, allerdings sei dieses auch sehr gut ausgefallen. Die Book-to-Bill-Ratio habe damit im dritten Quartal bei 1,11 gelegen und den höchsten Wert seit dem dritten Quartal 2007 erreicht. Die Analysten hätten hier lediglich mit Aufträgen im Wert von 570 Mio. EUR gerechnet.
Dass die EBIT-Marge im dritten Quartal, ebenso wie in den beiden Vorquartalen, weiter habe verbessert werden können, habe zum einen daran gelegen, dass die Materialkosten, als größte Aufwandsposition, aufgrund von gesunkenen Edelstahlpreisen sowie verbesserten Einkaufskonditionen nur unterproportional zu der Gesamtleistung gestiegen seien. Zum anderen seien die gestiegenen Margen auf gezielte Verbesserungen der internen Prozesse und eines gesunkenen Preiswettbewerbs zurückzuführen.
Die Krones AG sei zweifellos ein gut aufgestelltes Unternehmen. Die Eigenkapitalquote liege bei ca. 45%, die Nettofinanzverbindlichkeiten würden lediglich 34 Mio. EUR betragen, wobei durch bestehende Kreditlinien auch keine Finanzierungsengpässe entstehen würden. Zudem sollte das Geschäftsmodell eine gewisse Konjunkturunabhängigkeit vorweisen. Mit Blick auf die historischen KGV's der Gesellschaft erscheine zudem die Bewertung mit einem 2009er KGV von 9,0 auf Basis der konservativen Schätzungen der Analysten durchaus niedrig.
Trotzdem halten die Analysten vom Bankhaus Lampe aufgrund der Unsicherheiten an den Märkten mit den sehr hohen Volatilitäten an ihrer konservativen Anlageempfehlung "halten" für die Krones-Aktie fest. Das Kursziel sehe man unverändert bei 30 EUR. (Analyse vom 29.10.2008) (29.10.2008/ac/a/d)
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